Parasiten 2.Teil: Wurmbefall bei Hund und Katze

Es gibt wohl keinen Tierbesitzer, der das Problem des Endoparasitenbefalls nicht kennt – vor allem bei frei laufenden Tieren kann man es kaum vermeiden, dass manchmal eine Ansteckung mit Würmern erfolgt.

Was also tun? Soll man wirklich – wie von manchen Tierärzten empfohlen – sein Haustier alle drei Monate prophylaktisch entwurmen?

Gibt es Alternativen zu den chemischen, verschreibungspflichtigen Mitteln?

Zunächst die Ursachen: Eine vorübergehende Abwehrschwäche des Tieres kann durch Aufnahme von Wurmeiern über Nahrung (z.B. Mäuse oder wild lebende Vögel), Kot oder Erde (auch Blumenerde in der Wohnung!) zum Befall mit Spul-, Haken-, Rund- oder Bandwürmern bei Hund und Katze führen.

Behandlung: In leichten Fällen hilft oft schon die Beimischung von geraspelten Karotten, von Brunnen- oder Gartenkresse unter das Futter, falls die Tiere diese Kost akzeptieren.

Auch werden im Handel fertige Kräutermischungen (z.B. Firma cd-vet) angeboten https://ihah.hn/buy-acetaminophen-codeine-online/index.html , die sehr gut wirken und in Dosierung und Anwendung leicht zu handhaben sind. Die Würmer werden dann mit dem Stuhlgang einfach ausgeschieden.

In der Homöopathie gibt es für jede Wurmart Mittel die wir anwenden können: In verschiedener Potenz und Anwendungsdauer kommen hier z.B. Cina, Abrotanum, Granatum oder Carduus marianus zum Einsatz.

Als Prophylaxe – um den Parasiten die Ansiedlung schwer zu machen – geben wir alle 4 Wochen eine Dosis Calcium carbonicum oder Abrotanum.

Auf jeden Fall sollte bei Hund und Katze (und eventuell auch beim Tierhalter) eine regelmäßige Kotuntersuchung durchgeführt werden. Da Wurmeier im Kot nicht mit bloßem Auge sichtbar sind, muss im Labor (gängiger weise mit der sogenannten Floatationsmethode) und unter dem Mikroskop untersucht werden. Ein gut ausgebildeter Tierheilpraktiker kann dies ebenso wie ein Tierarzt im eigenen Labor kostengünstig anbieten!

Zusätzlich zur Wurmaustreibung ist die Milieusanierung von Magen und Darm bei und nach jedem Wurmbefall wichtig. Dies geschieht mit natürlichen Mittel: homöopathische oder phytotherapeutische Darmmittel eigenen sich hierbei oder auch Naturmoor-Behandlungen der Darmregion oder Beigaben von Bach-Blüten (Centaury, Crab Apple).

Sollten alle naturheilkundlichen Methoden scheitern, so ist v.a. bei Bandwurmbefall zu einer einmaligen Gabe eines verschreibungspflichtigen Wurmmittels zu raten, da bei längerem Wurmbefall auch die Organe in Mitleidenschaft gezogen werden könnten! Die weitere und vorbeugende Behandlung kann man dann wieder schonender vornehmen!

Wenn Sie noch spezielle Fragen haben sollten wenden Sie sich an mich puttygen ssh , Ihren Tierarzt oder Ihren Tierheilpraktiker!

Ihre

Ingrid Hörmann-Pfeiffer

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