Humor ist wenn man trotzdem lacht …

TEIL 1:  FÜR HUNDEBESITZER

…  passend zur bevorstehenden Urlaubszeit und wenn’s mit dem Hund ins Ausland gehen soll dem damit verbundenen Impfbesuch beim Tierarzt …

Ein nicht ganz ernst gemeinter Erlebnisbericht einer Hundebesitzerin:

In meiner „Vor-Hunde-Zeit“ wackelte ich routinemäßig mit meinem Zwergkaninchen zum Tierarzt. Missbilligend betrachtete ich die Hundehalter https://puttygen.in , deren ungezogene Tölen kläffend und keifend im Wartezimmer herumzappelten. Unfähig ihre missratenen Kreaturen zu zähmen saßen sie mit hochroten Köpfen da und brabbelten kindische Erklärungen.

Sollte ich jemals einen Hund haben, so was würde es niemals bei mir geben. Mein Hund würde anständig dasitzen, während ich geduldig in Zeitschriften blätterte ….. Und siehe da! ….. Ich bekam einen Hund und Gottes gerechte Strafe für Hochmut und Überheblichkeit.

Laurin ist ein Bernhardiner. Etwas kleiner als ein Möbelwagen, so laut wie eine Schiffssirene und mit der Motorik von Godzilla ausgestattet.

Leider komme ich nicht dazu eine Zeitschrift zu lesen

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, weil ich nicht in der Lage bin

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, mich auf einem Stuhl zu halten. Hochroten Kopfes brabble ich kindisch auf meinen Hund ein, der plärrend versucht die Katze der netten alten Dame aus dem Transportkäfig zu fischen. Von der Katze lässt er nur ab, weil grad ein Schäferhund reinkommt, dessen Haartracht offensichtlich von dem Meinigen etwas geglättet werden muss. Schwitzend und schnaufend stemme ich mich zittrig an der Wand ab und blicke entschuldigungsheischend auf die Anwesenden, sofern noch welche übrig sind, die wir noch nicht vergrault haben.

Der lustigste Teil unserer Darbietung beginnt aber erst, wenn die Sprechstundenhilfe uns aufruft. Dann werfen sich 60 kg Lebendgewicht auf den Fußboden und wenden die „Robbe-rückwärts-Technik“ an. Normalerweise brauchen wir drei Helfer, um ihn in den Behandlungsraum zu schieben! Dort hockt er dann, Augen wie Untertassen, sabbernd und dummguck. Um ihn auf den Tisch zu wuchten oder für die Untersuchung festzuhalten, bedarf es nochmals der Helferkolonne.

Sind wir endlich fertig, kommt es zum fulminanten Schlusspunkt unserer allseits beliebten „Wie -mach-ich-mich-zum-Deppen“-Show: Kaum ist die Tür zum Wartezimmer geöffnet, schießt der braun-weiße Elefant mit der Grazie von King-Kong Richtung Ausgang, völlig ignorant der Tatsache, dass am anderen Ende der Leine sein japsendes, unsinn-brabbelndes Frauchen hängt, das froh ist, wenn es die Rallye ohne Blessuren und Hämatome überlebt.

Erschöpft sitzen wir dann im Auto. Ich werfe einen Blick auf den Terminkalender: nächsten Monat Tollwutimpfung ….. Mein nächstes Haustier wird ein Zierfisch ….. ich schwör´s!


…sollten Sie ähnliche Probleme haben: 

ich mache  gerne auch Hausbesuche!

:-))

Ihre

Ingrid Hörmann-Pfeiffer

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